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Arsch hoch kriegen und fit werden – essentiell wenn du überleben willst

Ganz gleich, in welcher Überlebenssituation du dich letztlich befinden wirst, es wird vermutlich die Hölle für deinen Körper sein. Angefangen mit Schlafmangel und unzureichender Flüssigkeitsversorgung bis hin zur Bewältigung von Hunger und anderen Stressfaktoren kann das Überleben einen enormen Tribut von deinem Körper fordern. Was meinst du: wenn erst mal kein Wasser mehr aus der Leitung kommt und du bis dato nur auf der Couch gesessen bist und geraucht und Bier getrunken hast – wie angenehm wird das dann werden?

Eines der besten Dinge, die du tun kannst, um dein Überleben zu sichern, ist, dafür zu sorgen, dass du deinen Körper und dein Geist trainierst um zu überleben. Das bedeutet sich motivieren zu können genau das zu tun. Ob du nun wandern, Radfahren oder ins Fitnessstudio gehst (am Besten von jedem etwas) ist dabei egal. Hauptsache du kriegst den Arsch vom Sofa hoch und tust was. Regelmäßig.

Fitness ist überlebenswichtig!

Am Anfang ist es wirklich egal, welches Fitnessprogramm man wählt. Hauptsache man tut überhaupt etwas und zwar regelmäßig. Beständigkeit und Durchhaltevermögen sind mit Abstand das Wichtigste wenn man mit einem Fitnessprogramm beginnt.

Manch selbst ernannter Fitness-Experte mag mir hier widersprechen, dieser Artikel richtet sich aber auch nicht an Fitness-Experten, denn die wissen was zu tun ist. Er richtet sich an den Normalo der ein Motivationsproblem hat, und daher nie den Level des Fitness-Experten erreichen wird weil er an folgenden Dingen scheitert, die einander bedingen:

Unbeständigkeit, Faulheit und mangelnde Motivation.

Während diese drei Sachen schlecht für unseren Körper sind, sind sie auf der anderen Seite großartig für die Fitness-Industrie. Die Ausbeutung deiner mangelnden Motivation und dein schlechtes Gewissen sind gut für’s Geschäft.

Wie das geht?

Leute beschließen Anfang des Jahres voller guter Vorsätze dieses Jahr mehr zu tun, melden sich in einem Studio an, gehen ein paar mal hin nur um dann nie wieder hin zu gehen. Die Gebühren laufen natürlich weiter, und man hat ja immerhin das gute Gewissen, dass man könnte … aber man hat gerade so viel um die Ohren … Und dann ist es voll … und die Leute … und, und, und.

Ein Jahr geht ins Land und das nächste kommt. Was bleibt ist, dass du zahlst. Wenn es überhaupt nicht dein Ding ist, dann sei nicht so faul, melde dich ab und werf’ ihnen nicht noch Geld hinterher. Besser noch, du gehst hin und nimmst in Anspruch für was du bezahlst!

Und wenn es so gar nicht dein Ding ist, dann mach was anderes. Geh wandern. Dazu brauchst du gar nichts, außer dem was so ziemlich jeder ohnehin bereits mehrfach besitzt (T-Shirt,Jacke, Hose, Schuhe …). Du musst dazu auch nirgends hinfahren – du kannst direkt vor deiner Haustüre los laufen.

Positiver Nebeneffekt: du lernst deine Umgegend besser kennen!

Aber egal was du machst, die größte Hürde ist:

Die Motivation aufrecht zu erhalten

Und um die Motivation aufrecht zu erhalten ist eines ganz besonders wichtig: EIN ZIEL.

Dabei ist es egal was du machst – wandern, radfahren, Kampfsport, Krafttraining, … – du brauchst ein Ziel. Mit dem Rad oder zu Fuß könnten das interessante Orte oder Routen sein. Oder die Entfernung zu steigern.

Beim Kraftsport rate ich dazu nach einem Programm wie Stronglifts 5×5 oder Starting Strength zu trainieren. Beides sind Anfängerprogramme bei denen man mit leichtem Gewicht anfängt und das Gewicht progressiv steigert, bei 3 Trainingseinheiten pro Woche und weniger als 45 Minuten pro Trainingseinheit!

Vorteile

  • Klarer, überschaubarer Trainingsplan
  • Klare, messbare Ergebnisse: du schaffst das Gewicht – oder nicht.
  • Regelmäßige Erfolgserlebnisse durch Progression
  • Einfacher Trainingsplan
  • Ausreichend Zeit zur Regeneration

Nachteile

  • Suboptimal wer nur Abends Zeit hat und in ein billig Studio geht – Chaos. Aber wo ein Wille ist ist auch ein Weg, man muss nur mehr auf Leute zugehen.
  • Übungen müssen erlernt werden, korrekte Ausführung ist kritisch für Erfolg und zur Verletzungsprävention.
  • Schluss mit Alkohol und schlechtem Lebensstil. Spätestens wenn das Gewicht schwer wird wird du’s merken!

Was du sonst noch tun kannst

Geh so oft wie möglich zu Fuß oder nimm für längere Strecken das Fahrrad. Mach immer größere Einkäufe und befördere sie mit eigener Kraft. Nimm die Treppe statt den Aufzug.

Fazit

Denkt drüber nach: wir alle wissen, dass wir uns bewegen und gut essen müssen um Gesund zu bleiben. Aber wie viele Menschen machen es sich zur Gewohnheit? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, und genauso wie er sich an schlechte Gewohnheiten gewöhnen kann, kann er sich auch an Gute gewöhnen. Mach gute Gewohnheiten zu deinen Gewohnheiten. Mit der richtigen Einstellung wird dir dann auch nichts fehlen.

Siehe auch:

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Titelbild: Andrea Piacquadio von Pexels

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